Oldenburg (Oldb) Beschreibung Oldenburg (Oldb)  
 
   
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Oldenburg (Oldb)

Dieser Text beschreibt Oldenburg (Oldb).


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Oldenburg (Oldb) Artikel

Wappen Karte
Oldenburg (Oldb) Beschreibung Oldenburg (Oldb) Beschreibung
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Regierungsbezirk: Weser-Ems
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 102,96 km²
Einwohner: 158.340 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 1.537,88 Einwohner je km²
mittlere Höhe: rund 5 m über NN
Postleitzahlen: 26001-26135 (alt: 2900)
Vorwahlen: 0441
Geografische Lage: 53° 09' n. Br.
08° 13' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: OL
Gemeindeschlüssel: 03 4 03 000
Stadtgliederung: 9 statistische Bezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
26122 Oldenburg (Oldb)
Offizielle Website: www.oldenburg.de
E-Mail-Adresse: info@oldenburg.de (mailto:info@oldenburg.de)
Politik
Oberbürgermeister: Dietmar Schütz (SPD)

Oldenburg (Oldb) (Plattdeutsch Ollnborg) ist eine Stadt in Nordwestdeutschland zwischen Bremen und der niederländischen Stadt Groningen. Die Universitätsstadt und ehemalige Residenzstadt des Großherzogtums Oldenburg (daher der Klammerzusatz Oldb in dem Namen der Stadt, also "Oldenburg in Oldenburg") ist nach Hannover, Braunschweig und Osnabrück die viertgrößte Stadt sowie eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz des Regierungsbezirks Weser-Ems.

Nächst größere Städte sind Bremen, etwa 41 km östlich, Osnabrück, circa 100 km südlich und Hamburg, um 126 km östlich von Oldenburg (Oldb). Die Einwohnerzahl der Stadt Oldenburg (Oldb) überschritt 1945 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Belgische Riesen. unglaublich lustig Ich habe mir das Buch in dem Urlaub gekauft, weil mich die Titelseite sehr angesprochen hat. Hab angefangen zu lesen und mir war nach ein paar Seiten klar, dass es sich um ein superlustiges Buch handelt. Es ist einfach herrlich einen Umzug in ein anderes Haus aus Kindersicht zu sehen. Ich kann es ca. weiterempfehlen und es ist auch...

Geografie

Oldenburg (Oldb) liegt in einer Niederung überwiegend am linken Ufer der Hunte, an der Mündung der Haaren, von der Huntemündung bei Elsfleth 23,5 km und von der offenen See etwa 60 km entfernt, in dem Zentrum des Oldenburger Landes in dem westlichen Niedersachsen. Die Hunte ist in Oldenburg für kleinere Seeschiffe befahrbar.

Buch-Tipp: Bitterschokolade Buchkritik: Mirjam Presslers "Bitterschokolade" Der Roman "Bitterschokolade" (1980) Mirjam Presslers wurde 1980 mit dem Oldenburger Jugendpreis ausgezeichnet und macht das mangelnde Selbstwertgefühl eines 15-jährigen Mädchens in der Pubertät, Eva, zu dem einschneidenden Thema des Buches. Sich selbst als zu "unförmig" und "übergewichtig" nennend,...

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Oldenburg (Oldb), sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Osten genannt:

Stadt Elsfleth (Landkreis Wesermarsch), Hude (Oldenburg), Hatten und Wardenburg (alle Landkreis Oldenburg) sowie Edewecht, Bad Zwischenahn, Wiefelstede und Rastede (alle Landkreis Ammerland)

Buch-Tipp: Bitterschokolade. Buchkritik: Mirjam Presslers "Bitterschokolade" Der Roman "Bitterschokolade" (1980) Mirjam Presslers wurde 1980 mit dem Oldenburger Jugendpreis ausgezeichnet und macht das mangelnde Selbstwertgefühl eines 15-jährigen Mädchens in der Pubertät, Eva, zu dem einschneidenden Thema des Buches. Sich selbst als zu "unförmig" und "übergewichtig" nennend,...

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Oldenburgs ist in neun fortlaufend nummerierte statistische Bezirke eingeteilt. Jeder statistische Bezirk besteht aus mehreren Unterbezirken mit je einem eigenem Namen und einer zweistelligen Nummer. Einige der Unterbezirke sind auch zu Ortsteilen beziehungsweise Siedlungsbereichen zusammen gefasst. Die Siedlungsbereiche sind lediglich mit einem Buchstaben hinter der Kennzahl des statistischen Bezirks genannt (beispielsweise 1 a bis 1 f). Die weitere Untergliederung der Unterbezirke wird mit Blockgruppen genannt, die eine dreistellige Nummer haben.

Die neun statistischen Bezirke Oldenburgs mit ihren zugehörigen Unterbezirken beziehungsweise Ortsteilen (jeweils mit amtlicher Nummer):

  • Bezirk 1: 11 Zentrum, 12 Cäcilienplatz, 13 Everstenholz, 14 Dobben, 15 Haarenesch, 16 Peterstraße, 17 Bahnhofsviertel, 18 Festungsgraben, 19 Gerichtsviertel
  • Bezirk 2: 21 Ziegelhof, 22 Röwekamp, 23 Friedrich-August-Platz, 24 Nedderend, 25 Lambertistraße, 26 Ehnern
  • Bezirk 3: 31 Bürgeresch, 32 Bürgerstraße, 33 Wasserturm, 34 Wehdestraße, 35 Weser-Ems-Halle (34 und 35 = Donnerschwee)
  • Bezirk 4: 41 Rheinstraße, 42 Dragonerstraße, 43 Breslauer Straße, 44 Klambecker Brücke (= Ortsteil Drielake), 45 Herrenweg, 46 Wunderburgstraße, 47 Lustgarten (42 und 43 = Osternburg)
  • Bezirk 5: 51 Hundsmühler Höhe, 52 Thomasburg, 53 Nordmoslesfehn, 54 Scharnhorststraße, 55 Kaspersweg (= Ortsteil Eversten), 56 Bloherfelde, 57 Haarentor, 58 Wechloy
  • Bezirk 6: 61 Babenend, 62 Rauhehorst, 63 Dietrichsfeld, 64 Flugplatz, 65 Alexandersfeld, 66 Heckenweg, 67 Bürgerbusch, 68 Ofenerdiek (61, 62 und 63 = Bürgerfelde sowie 66 und 67 = Nadorst)
  • Bezirk 7: 71 Flötenteich, 72 Etzhorn, 73 Ohmstede, 74 Bornhorst
  • Bezirk 8: 81 Neuenwege (= Ortsteil Kloster Blankenburg)
  • Bezirk 9: 91 Cloppenburger Straße, 92 Müllberg (= Ortsteil Kreyenbrück), 93 Meerkamp, 94 Bümmerstede, 95 Tweelbäke West (= Ortsteil Drielakermoor), 96 Krusenbusch
Buch-Tipp: Catwalk. Super Buch, unbedingt lesen! Hätte mich schon beinahe von den negativen Rezensionen hier abschrecken lassen, aber nach dem ich schon von "Unter Wilden" restlos begeistert war, wollte ich natürlich auch noch die anderen Bücher von Dirk Wittenborn lesen. Die Geschichte ist durchweg unterhaltsam und spannend, das Buch ist in null komma nix verschlungen,...

Geschichte

Die Geschichte Oldenburgs beginnt mit der Gründung der Aldenburg an einer Furt über die Hunte an der Handelsstraße Bremen-Jever. 1108 wird die Aldenburg erstmals urkundlich erwähnt. Der in dem Schutz der Burg entstandenen Siedlung verleiht 1345 Graf Konrad I. von Oldenburg Oldenburg bremisches Stadtrecht. 1448 wird Graf Christian von Oldenburg König von Dänemark.

1603 beginnt die Regierungszeit Graf Anton Günthers , der durch geschicktes Handeln das Land Oldenburg vor dem dreißigjährigen Krieg bewahrt. So konnte er den Feldherrn Tilly, dessen Truppen in Wardenburg ihr Lager hatten, durch wertvolle Pferdegeschenke davon abbringen auf Oldenburg zu marschieren. Graf Anton Günther gilt auch als Begründer der bekannten Oldenburger Pferdezucht. 1607 lässt Graf Anton Günther die alte Wasserburg in ein Renaissance-Schloss umgebauen. 1667 stirbt Graf Anton Günther und Oldenburg fällt wieder unter die Herrschaft der Dänen. In dem selben Jahr stirbt beinahe jeder zehnte Oldenburger an der Pest. Als diese abklingt wird die Stadt von einem durch einen Blitz verursachten Brand fast völlig zerstört. Den Statthaltern des dänischen Königs schien der Wiederaufbau anscheinend kein dringendes Anliegen, die Einwohnerzahl sinkt bis Mitte des 18. Jahrhunderts auf 3.000.

1773 übernimmt das Haus Holstein-Gottorp die Grafschaft, womit diese zu dem Herzogtum aufsteigt. Oldenburg wird Haupt- und Residenzstadt. 1785 bis 1829 herrscht Herzog Peter Friedrich Ludwig , der die Umgestaltung der Stadt in dem klassizistischen Stil beginnt und unter dem unter anderem das Peter Friedrich Ludwig Hospital entstanden ist. 1786 wird die Landessparkasse zu Oldenburg (angeblich älteste Sparkasse der Welt) gegründet. 1815 wird Oldenburg in dem Zuge des Wiener Kongresses zu dem Großherzogtum. Drei Jahre später wird Oldenburg (Oldb) eine "Stadt I. Klasse" sowie Sitz eines Amtes. Heute bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt". 1833 "sinkt" sie vorübergehend wieder zur "Stadt II. Klasse" ab, bevor sie 1855 erneut "Stadt I. Klasse" wird.

1918 dankt der letzte Großherzog ab und 1919 wird Oldenburg Hauptstadt des Freistaates Oldenburg. Während der Zeit des Nationalsozialismus 1933 - 1945 ist Oldenburg Gauhauptstadt in dem Bereich Weser-Ems. 1933 wird auch das Amt Oldenburg erheblich vergrößert und der neue Verwaltungsbezirk später als Landkreis Oldenburg genannt. Von den Bombenangriffen des 2. Weltkriegs bleibt Oldenburg als Verwaltungsstadt ohne bezeichnenswerte Industrie weitesgehend verschont.

Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 wächst Oldenburg durch die Aufnahme von 42 Tausend Flüchtlingen zur Großstadt heran. Ein Jahr später, 1946, wird das Land Oldenburg Bestandteil des Landes Niedersachsen und Oldenburg Hauptstadt des "Verwaltungsbezirks Oldenburg", einer der seinerzeitigen acht Regierungsbezirke des Landes Niedersachsen.

1973 wird die Carl-von-Ossietzky-Universität gegründet. Durch verschiedene Kreisreformen der 1970er Jahre wird der Landkreis Oldenburg verändert und 1978 wird der Verwaltungsbezirk Oldenburg mit den Regierungsbezirken Aurich und Osnabrück zu dem Regierungsbezirk Weser-Ems vereinigt, dessen Hauptstadt Oldenburg wird. Trotz aller Verwaltungs- und Gebietsreformen bleibt Oldenburg in jenen Jahren immer eine kreisfreie Stadt.

Buch-Tipp: Chaos. Wie kann er ca. Die letzten vier Tage schlage ich mich mit diesem Buch herum und kann es nicht weglegen und bin stets wieder auf den Knie vor Begeisterung. Was am Anfang wie verschiedene Geschichten wirkt - die alle brilliant sind - schließt sich mit jeder Geschichte mehr und mehr. Ich habe keine Idee, wie es diesem Autor gelingt, jedem Charakter...

Eingemeindungen

1920 betrug die Fläche des Stadtgebiets Oldenburgs insgesamt 1.152 ha. Danach wurden verschiedene Gemeinden beziehungsweise Teile von Gemeinden und Gemarkungen nach Oldenburg (Oldb) eingegliedert, so dass das Stadtgebiet heute nach verschiedenen Grenzbereinigungen insgesamt 10.296 ha beträgt. In dem Einzelnen wurden ein- beziehungsweise ausgegliedert:

  • am 1.04 1922 die Gemeinde Osternburg (Zuwachs 5.080 ha)
  • am 1.11 1924 die Gemeinde Eversten (Zuwachs 2.407 ha)
  • am 15.05 1933 die Gemeinde Ohmstede (Zuwachs 3.198 ha)
  • am 1.04 1935 Teile von Hundsmühlen (Zuwachs 22 ha)
  • am 1.04 1935 Ausgliederung eines Teils der früheren Gemeinde Osternburg (Abgang 1.875 ha)
  • am 1.04 1936 Teile von Metjendorf (Zuwachs 129 ha)
  • am 1.04 1948 Exerzierplatz Bümmerstede (Zuwachs 169,6 ha)
Buch-Tipp: Das Familienalbum (Bilderbücher) sanfte aber bestimmte Hinweise, auf Mißbrauch an Kindern. Die kleine maus Nießchen hat von ihrem Onkel Watja eine Puppe bekommen. Nießchen und ihre Schwester Pisa machen die Puppe in dem Streit kaputt. Nießchen geht zu Onkel Watja um ihn zu fragen, ob er böse ist und die Puppe reparieren kann. Onkel Watja ist nicht böse auf Nießchen,wenn sie...

Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (&sup1) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1502 etwa 2.300
1667 etwa 4.300
1769 3.367
1793 4.189
1828 6.800
1855 11.370
1871 13.928
1.12 1875 &sup1 15.701
1.12 1890 &sup1 21.310
1.12 1900 &sup1 26.635
1.12 1910 &sup1 30.242
8.10 1919 &sup1 32.540
16.06 1925 &sup1 52.723
16.06 1933 &sup1 66.951
17.05 1939 &sup1 79.020
13.09 1950 &sup1 122.809
6.06 1961 &sup1 125.198
31.12 1970 131.500
30.06 1975 134.400
30.06 1980 136.400
30.06 1985 138.400
1.01 1989 140.785
30.06 1997 153.300
30.06 2003 157.963

&sup1 Volkszählungsergebnis

Buch-Tipp: Der Bleisiegelfälscher Das beste Buch, das ich je gelesen habe !!!!! Dieses Buch ist nicht ca. spannend und mitreißend, sondern auch gefühlvoll. Man kann es garnicht mehr zur Seite legen, so sehr fesselt es einen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, hat mein Mann es gelesen. Er findet ebenfalls, das es das Beste aller bisher gelesenen Bücher ist. Wer gerne historische...

Die Stadt Oldenburg (Oldb) gehörte anfangs zu dem Gebiet des Erzbistums Bremen beziehungsweise zu dessen Archidiakonat St. Willehadi, die St. Johannis-Kapelle gehörte zu dem Bistum Osnabrück. Die Reformation fasste ab 1526 Fuß und seit 1529 war die Stadt dauerhaft reformiert, doch trat die Stadt 1573 zu dem Luthertum über (Einführung einer lutherischen Kirchenordnung). Danach war Oldenburg über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Als Hauptstadt des Herzogtums beziehungsweise Großherzogtums Oldenburg war die Stadt auch Sitz der Kirchenverwaltung Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg). Hier befand beziehungsweise befindet sich bis heute das Konsistorium beziehungsweise der Oberkirchenrat dieser Landeskirche. Oldenburg wurde auch schon sehr früh Sitz eines Kirchenkreises (Oldenburg-Stadt), zum heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.

Spätestens seit Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oldenburg auch wieder Katholiken. Diese wurden seit 1785 von einem Kaplan versorgt. Der Herzog von Oldenburg ließ 1807 sogar auf seine eigenen Kosten wieder eine katholische Kirche bauen. Später entstanden weitere katholische Kirchen. 1831 wurde Oldenburg Teil des Offizialats Oldenburg des Bistums Münster, nach dem die Bildung eines eigenen katholischen Bistums für das Land Oldenburg scheiterte. Sitz des Offizialats wurde jedoch die Stadt Vechta. In Oldenburg wurde ein Dekanat eingerichtet, das seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg zuständig war. Später wurde das Dekanat Oldenburg in seinem Zuschnitt verändert, doch gehören heute alle Pfarrgemeinden der Stadt Oldenburg (Oldb) zu diesem Dekanat innerhalb des Bistums Münster.

Die älteste Freikirche ist die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die heute an der Eichenstraße ihr Gemeindezentrum besitzt. Sie wurde bereits 1837 - also drei Jahre nach der ersten deutschen Baptistengemeinde in Hamburg - gegründet. Die Gemeindepastoren der Gründungssphase waren A. F. W. Haese aus Varel und Johann Ludwig Hinrichs aus Jever. Die Gemeinde hatte in der Anfangszeit unter Verfolgung seitens staatlicher und kirchlicher Behörden zu leiden: Die Kinder der Gemeinde wurden zwangsweise getauft, Versammlungen polizeilich aufgelöst und das Abhalten von Gottesdiensten mit empfindlichen Geld- und Gefängnisstrafen belegt.

Neben den Baptisten gibt es in Oldenburg weitere Freikirchen: die evangelisch-methodistische Friedenskirche, die selbständige evangelisch-lutherische Kirche, die Adventgemeinde, die freie evangelische Gemeinde (FeG), die freie Christengemeinde(FCG) und weitere freie christliche Gemeinschaften.

Seit 1995 gibt es in Oldenburg auch wieder eine israelitische Kultusgemeinde . Hierzu übergab die Stadt Oldenburg am 5. März 1995 der jüdischen Gemeinde ein Kulturzentrum mit Synagoge. Es handelt sich um die ehemalige Baptistenkapelle in der Wilhelmstraße 17, die für Zwecke der israelitischen Kultusgemeinde umgebaut wurde und ganz in der Nähe der während der Novemberpogrome 1938 zerstörten Synagoge liegt. Am 25.06 1995 konnte die Gemeinde ihre neue Synagoge einweihen. Seit dem 1.08 1995 amtiert die Schweizerin Bea Wyler als erste Rabbinerin Deutschlands in Oldenburg und Braunschweig.

Weitere Religionsgemeinschaften in Oldenburg sind die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Zeugen Jehovas, die Neuapostolische Kirche, die christlich-wissenschaftliche Vereinigung und die Christengemeinschaft.

Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa....

Politik

An der Spitze der Stadt Oldenburg (Oldb) stand schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat, der ab 1345 aus 18 Mitgliedern bestand. Darunter befanden sich drei Bürgermeister. Es regierte jedoch ca. ein Bürgermeister mit fünf Ratsmännern . Der Rat wechselte jährlich am 6.01. Ab 1676 wurde die Zahl der Bürgermeister auf zwei reduziert. Ab 1773 stand ca. noch ein rechtsgelehrter Bürgermeister an der Spitze von Rat und Stadt. Die Stadtordnung von 1833 führte einen Stadtdirektor als leitenden Beamten ein. Dieser erhielt später den Titel Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister.
Während der Zeit des dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Oldenburgs von der NSDAP eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde in Oldenburg (Oldb) die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch zusätzlich einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister von Oldenburg (Oldb) seit 1817

  • 1817 - 1826: Carl Christian Scholtz
  • 1827: Ernst Heinrich Becker
  • 1828: vakant
  • 1829 - 1833: Caspar Gottlieb Carl Scholtz
  • 1834 - 1875: Johann Heinrich Carl Wöbcken , Stadtdirektor, später Oberbürgermeister
  • 1875 - 1890: Wilhelm Philibert von Schrenck
  • 1890 - 1900: Dr. Diedrich Gerhard Roggemann
  • 1900 - 1921: Karl Friedrich Johann Tappenbeck , Oberbürgermeister
  • 1921 - 1932: Dr. Theodor Görlitz , Oberbürgermeister
  • 1932 - 1933: Dr. Hermann Hüvett
  • 1933 - 1945: Dr. Heinrich Rabeling , Oberbürgermeister
  • 1945: Heinrich Krahnstöver , Oberbürgermeister
  • 1945 - 1946: Max tom Dieck , Oberbürgermeister
  • 1946 - 1950: Walter Diekmann , Oberbürgermeister
  • 1950 - 1954: Gustav Lienemann , Oberbürgermeister
  • 1954 - 1956: Willi Trinne , Oberbürgermeister
  • 1956 - 1961: Hans Fleischer , Oberbürgermeister
  • 1961 - 1964: Wilhelm Nieberg , Oberbürgermeister
  • 1964 - 1981: Hans Fleischer , Oberbürgermeister
  • 1981 - 1986: Dr. Heinrich Niewerth , Oberbürgermeister
  • 1986 - 1991: Horst Milde , Oberbürgermeister
  • 1991 - 1996: Dieter Holzapfel , Oberbürgermeister
  • 1996 - 2001: Dr. Jürgen Poeschel , Oberbürgermeister
  • 2001 - heute: Dietmar Schütz , Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren von Oldenburg (Oldb) 1945 - 1996

Buch-Tipp: Der Wolkenatlas Vom Aufstieg und Niedergang der menschlichen Zivilisation In seinen bisherigen Romanen zelebriert der 1969 geborene David Mitchell seine Vorliebe für kunstvoll konstruierte Episodenromane. Spätestens seit "Wolkenatlas", seinem dritten Roman, feiern ihn die Feuilletons als einen der besten jungen englischen Schriftsteller seiner Generation. "Wolkenatlas"...

Wappen

Beschreibung: In Gold eine von einem größeren Mittelturm und zwei kleineren Seitentürmen mit blauen Dächern und aufgesetzten goldenen Kugeln bekrönte rote Stadtmauer;ins schwarze Torfeld unter dem Mittelturm ist der Oldenburger Grafenschild mit seinen "fiev stücken" - auf Gold zwei rote Balken - schräg rechts eingestellt. Die Stadtflagge ist gold-rot-gold-rot-gold waagerecht geteilt.
Bedeutung: Für die Residenzstadt der Grafen von Oldenburg ist bereits ein Siegel aus dem Jahr 1307 nachweisbar, das eine dreitürmige Burg zeigt. Später kam das Wappen der Grafen in dem Torbogen hinzu. Das Oldenburger Wappen ist der Sage nach das Ergebnis eines Löwenkampfes. Nachdem der Löwe getötet war, tauchte Kaiser Heinrich IV seine Fingerins Blut des Löwen und strich dann über das goldene Schild des Siegers. In seiner heutigen Form ist das Wappen 1927 festgelegt worden.

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Städtepartnerschaften

Oldenburg (Oldb) unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten beziehungsweise Kreisen:

Buch-Tipp: Der dreizehnte Monat Humor und Tiefgang Englischer Humor vom feinsten, teilweise schön schwarz, gepaart mit Tiefgang und einigen sehr poetischen Passagen - ich bin begeistert. Dazu trägt sicher auch die kongeniale Übersetzung bei. Ein Glück, denn ich würde Mitchell bei den literarischen Schwergewichten einordnen. Schon nach den ersten drei Seiten war ich voll infiziert...

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Innenstadt Oldenburgs ist von einem Autobahnring umgeben. Zu diesem gehören die Autobahnen A 28, A 29 und A 293. Oldenburg liegt an den Bahnstrecken Norddeich - Leer - Oldenburg - Bremen und Wilhelmshaven - Oldenburg - Osnabrück. An den Eisenbahnfernverkehr ist Oldenburg durch mehrere IC-Linien nach Berlin, Leipzig und Dresden angeschlossen, sowie eine ICE-Verbindung nach Frankfurt am Main. Die frühere Bedeutung Oldenburgs als Eisenbahnknotenpunkt ist jedoch nach der Stillegung des Rangierbahnhofes und des Ausbesserungswerkes zurückgegangen.

An das deutsche Binnenschifffahrtsnetz ist Oldenburg über den Küstenkanal angebunden, der Weser und Ems miteinander verbindet. Mit 1,6 Mio. Tonnen ist der Oldenburger Hafen der umschlagstärkste Binnenhafen Niedersachsens. Der bedeutendste durch das Stadtgebiet fließende Fluss ist die Hunte.

Im Raum Oldenburg gibt es einige Flugplätze wie z.B den Flugplatz Oldenburg-Hatten . Der nächste größere Flughafen befindet sich in Bremen.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) versorgen mehrere Buslinien der VWG - Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen an.

Das Fahrrad spielt bei der Alltagsmobilität der Oldenburger eine äußerst entscheidende Rolle.

Medien


Öffentliche Einrichtungen

Oldenburg (Oldb) ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

  • Bundesinstitut für ostdeutsche Kultur und Geschichte
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg
  • Handwerkskammer Oldenburg - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Oldenburg (Oldb), Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch
  • Oldenburgische Industrie- und Handelskammer IHK - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Oldenburg (Oldb), Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch
  • Landesbibliothek Oldenburg

Bildung

Oldenburg (Oldb) hat ferner das komplette Angebot an Allgemeinbildenden (beispielsweise auch das Alte Gymnasium) und Berufsbildenden Schulen; siehe hierzu die Website des Schul-Informations-Systems Oldenburg (http://www.sisol.de/jobschool/schoolpool/index.sisol?action=show&ort=1&schulform=)(sisol), dessen SchoolPool zahlreiche Informationen bietet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Museen

  • Schloss (http://www.landesmuseum-oldenburg.de) mit dem Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte
  • Landesmuseum für Natur und Mensch
  • Stadtmuseum - dieses Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur, eine Antikensammlung, ferner Leben und Werk des Künstlers Prof. Bernhard Winter (1871-1964) und die Stadtgeschichte Oldenburgs
  • Horst-Janssen-Museum (http://www.horst-janssen-museum.de) mit Werken des Zeichners und Grafikers Horst Janssen
  • Edith-Ruß-Haus (http://www.oldenburg.de/edith-russ-haus/index-deutsch.html) - Medienkunst

Bauwerke

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Schlossgarten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • im Sommer: Oldenburger Kultursommer (dreiwöchige Veranstaltung mit Jazz, Rock, Folklore, Klassik, Pantomime und anderem)
  • August: Hobbymarkt unter der Autobahn
  • August: Stadtfest
  • September: Weinfest mit Tanz und Folklore
  • September: Internationales Filmfest Oldenburg (http://www.filmfest-oldenburg.de)
  • September/Oktober: Kramermarkt
  • Herbstferien: Kunstmarkt in dem Cäciliensaal
  • November: Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse
  • November: Oldenburger Kurzfilmtage zwergWERK (http://www.zwergwerk.net)
  • Dezember: Lambertimarkt (Weihnachtsmarkt) am Rathaus mit Kunstmarkt

Traditionen

  • Kistenlauf (auch Kastenlauf genannt) - eine recht neue Tradition;
  • Kohlfahrten, bei denen häufig die Sportart Boßeln ausgeübt wird.

Kulinarische Spezialitäten

Grünkohl, Bier

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Oldenburg (Oldb) hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

1937 erhielten auch Adolf Hitler und Karl Röver die Ehrenbürgerrechte. Diese wurden 1948 vom Rat der Stadt jedoch entzogen.

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Personen sind in Oldenburg (Oldb) geboren. Ob sie später ihren Wirkungskreis in Oldenburg (Oldb) hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

Persönlichkeiten, die in Oldenburg wirkten

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